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durchaus nicht entſchließen könne, am Tage Blumen zum Verkaufe auszutragen, und daß es ihr Abends, wie heute auch, ſchon öfters begegnet ſey, keinen Pfennig zu löſen und daß ſie dann harre und harre auf einen Glücksfall, bis ſie ſich endlich verſpäte, und oft den Weg nach Hauſe nicht zu finden wüßte. Sie habe weinend auf dem Straßenpfeiler im Eck⸗ chen geſeſſen, als Virgilius Blümlein vorüber gekommen ſey, ſie erkannt und angeredet habe. Von dem Vater, der früher, ehe ihn ſchwere und lang⸗ wierige Krankheit befallen, ein fleißiger und vielbe⸗ ſchäftigter Gärtner geweſen ſey, wäre ſie in der Blumenzucht unterrichtet worden, und was ihr dann gelinge, in dem kleinen Gartenraume an ihrer Woh⸗ nung zu erzielen, das trage ſie dann zum Verkaufe aus, um den armen Eltern eine Erquickung zu ver⸗ ſchaffen, oder eine nothwendige Arznei heimzubrin⸗ gen. Heute aber ſey ſie leider unglücklich geweſen, und nicht eine ihrer friſchen Roſenknospen habe Abgang gefunden.
Bei dieſen Worten ſah ſie traurig auf ihr Körb⸗ chen hinab. Es war mir, als finge die Börſe in meiner Bruſttaſche an ſich zu bewegen, und zu al⸗ lerlei Sprüngen zu rüſten, von welchem der in das Blumenkörbchen am ſicherſten zu erwarten ſtand. Allein ich hatte andere Plane. Ich wollte das


