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nen und ſchluchzen, ich hörte, daß es eine weib⸗ liche Stimme war, die ſich in dieſem Klageton gegen den Argwohn Blü mleins zu vertheidi⸗ gen ſuchte.—
„Blumen verkaufen um Mitternacht!“ fuhr jetzt dieſer zorniger fort.„Stünde Sie jetzt vor dem hochachtbaren Polizeigerichte und ich hätte die Rede, die Sie hier vorbringt, zu Protokoll zu nehmen, ſo würde ich am Rande bemerken: Faule Fiſche, Delinquenten⸗Umtriebe! Ich kenne Sie aber, Ro⸗ ſine, und es iſt nicht das erſte Mal, daß Sie mir ſo vorkommt. Ich will es Ihr glauben, daß Sie am Tage ſich ſchämt, Blumen auszutragen und ſo auf eine verſteckte Weiſe zu betteln, denn Ihr ſeliger Großvater war Hoffourier und Ihre ſelige Großmutter war Silberwäſcherin. Ich will es Ihr glauben, daß Sie ſich verſpätet hat in dieſem ent⸗ legenen Stadtquartier, nun den Weg nicht nach Hauſe finden kann, ich will noch mehr thun, ich will in meinem dünnen Luftfräckchen eine Ver⸗ kältung riskiren, und Ihr das Geleit geben in Ihre Vorſtadt!“
„Das dürft Ihr um des Himmels willen nicht, Virgilius!“ brach ich jetzt aus meinem Verſtecke
hervor.„Ihr dürft Eure koſtbare Geſundheit, Euer Leben, das dem Staate theuer iſt, nicht leichtſinnig
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