Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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und wurden von meiner Phantaſie weiter ausge⸗ ſponnen, als ich im Mondesſchein auf dem ſchönen Quai längs dem Fluſſe, meiner Wohnung zuſchritt. Ich war jung und lebhaft, ich liebte das Theater, und die Ankunft der italieniſchen Operngeſellſchaft hatte mein ganzes Weſen in Spannung verſetzt, ihr Auftreten meine Erwartungen übertroffen. Auch mein Held, auch meiner Bewunderung Gegenſtand war Signor Zechi geworden. Es lag in ſeiner Stimme etwas Erſchütterndes, die Tiefen der Seele Durchbebendes, deſſen grauenhaftem und dennoch anziehendem Eindrucke Niemand widerſtehen konnte. Wenn er den Ton in leiſen, dann ſteigenden und langſam bis zu ſeiner ausgedehnteſten Kraft an⸗ wachſenden Schwingungen aus dem Innerſten ſei⸗ ner Bruſt heraufhallte, dann war es, als öffne ſich ein unendlicher Abgrund der Melancholie, in dem Reue, Wehmuth, Klage und Schmerz, den nur die⸗ ſer Ton auszudrücken vermochte, wohnten. Dann war Alles ſtille im weiten Hauſe. Kein Odemzug wurde gehört, jeder gab ſich der aufgereizten Em⸗ pfindung hin, und weinte und klagte in ſeiner Seele mit dem Sänger. Herrſchte nun dieſe allgewaltige tiefe Rührung über alle Herzen, dann ſchien es oft, als fliege ein Blick des Hohns aus dem Auge des Sängers über die Menge hin, die ſich ihm un⸗