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er habe in der That das Vergehen, das man aus hingeworfenen Worten ahnen konnte, begangen und es ſey die Reue, die jetzt an ſeinem Herzen und ſeinem Gewiſſen nage. Der Vater, ein ſtolzer und ſtrenger Mann, fing an, ihn mit Härte zu be⸗ handeln, ihn ſeinen Unwillen empfinden zu laſſen. Ottokar unterwarf ſich dieſer Behandlung in einer Weiſe, welche anzuerkennen ſchien, daß er ſie verdiene. So wurde des Vaters Vermuthung zur völligen Üüberzeugung, gegen die nur Mutter und Schweſter mit aller Gewalt weiblicher Beredſamkeit ankämpften, indem ſie behaupteten, es könne bei der bedauernswürdigen Gemüthslage Ottokar's dieſer recht wohl von einem unglücklichen, ſich ſelbſt anklagenden Wahne beherrſcht werden. Es gelang ihnen, den Vater zu bewegen, ſich ſchriftlich an den ehemaligen Vorgeſetzten Ottokar's zu wenden und von dieſem erhielten ſie nun allerdings einen Auf⸗ ſchluß, der den Sohn in den Augen Aller rechtfer⸗ tigen mußte. Wie ſehr aber wurden alle Hoffnun⸗ gen, die ſie auf dieſe Nachricht baueten, niederge⸗ ſchlagen, als ſie mit freudiger Offenheit dem jun⸗ gen Manne entgegentraten, ihm erklärten, daß ein grundloſer Argwohn auf ihm gelaſtet, daß ihn der Vater nun gern als ſeinen theuern, ehrenwerthen Sohn ans Herz ſchließe! Ottokar gerieth in


