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zu verſchaffen. Den Tag über dauerte der Zuſtand der Ohnmacht, in dem man ihn gefunden hatte, fort, Abends aber traten wiederum wilde Phanta⸗ ſieen ein und mit ihnen eine quälende Täuſchung, die ihn in das Grabgewölde zurückverſetzte, dort die drohende Geſtalt Hedwigs erſcheinen und ihn den verdammenden Richterſpruch aus ihrem Munde vernehmen ließ. Zu ſeinem Glücke rückte am näch⸗ ſten Tage die preußiſche Hauptarmee vor und ein Militärſpital wurde nach Schloß S ternberg ver⸗ legt. Jetzt kam der Kranke unter die Aufſicht eines Arztes, der, indem er das körperliche übel zu be⸗ kämpfen wußte, auch mit ſteter Berückſichtigung des pſſchiſchen verfuhr. Aus den Phantaſieen des jun⸗ Igen Mannes, aus einzelnen unbewachten Außerun⸗ gen, die ihm entfielen, nachdem die Krankheit einen glücklichen Wendepunkt überſchritten, als er ſich beſſerte und ſeine körperlichen Kräfte zunahmen, konnte der verſtändige Arzt ungefähr das Ge⸗ heimniß errathen, das quälend auf der Seele Ot⸗ tokars lag. Er wagte einige beruhigende Worte, allein dieſe, ſtatt ein günſtiges Ergebniß herbeizu⸗ führen, verſetzten den Geneſenden in einen Zuſtand, der einen Rückfall befürchten ließ. Der Arzt be⸗ ſchloß nun, dem wohlthätigen Einfluſſe der Zeit es zu überlaſſen, das gebeugte Gemüth wieder aufzu⸗


