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nach ihren ſchwachen Kräften bekämpfend. Die erſte Dämmerung des Morgens erſchien ihnen wie der Gruß eines tröſtenden Engels, den der Himmel ſandte. Jetzt wagte der alte Mann ſeine Tochter zu verlaſſen, nachdem er ſich überzeugt hatte, daß der Funke des Lebens, wenn auch nur ſchwach, noch in der Bruſt des Kranken glimme. Er ſtieg hinauf in die Gemächer des Schloſſes, er fand es zu ſeinem Erſtaunen von Preußen beſetzt, die,
nachdem ſich die Schlacht zu ihren Gunſten ent⸗
ſchieden, im Laufe der Nacht eingetroffen waren. Eine Centnerlaſt fiel von der Bruſt des Mannes. Er begab ſich ſogleich zu dem Anführer, zeigte die⸗ ſem die Anweſenheit eines kranken, preußiſchen Of⸗ fiziers an, der ohne alle Hoffnung im Grabgewölbe, wo man ihn vor dem Feinde verbergen müſſen, dar⸗ niederliege, und bat ihn dringend, ſogleich ſelbſt ſich von dem Zuſtande des Unglücklichen zu überzeugen.
Der Zufall, der dieſe Abtheilung von Preußen, welche ſich in der Nacht verirrt hatte, in das Schloß führte, rettete Ottokar'n das Leben. Er wurde ſogleich aus dem dumpfen, feuchten Gewölbe in ein heiteres, luftiges Zimmer gebracht, und der Wund⸗ arzt, welcher ſich bei dem Trupp befand„ bot alle Hülfsmittel ſeines, wenn auch vielleicht nur be⸗ ſchränkten Wiſſens auf, dem Kranken Erleichterung
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