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merkte die heftigen Zuckungen, er fand den Kopf in fieberhafter Hitze, die Hände eiskalt. Ein ſchwer Erkrankter lag zu ſeinen Füßen, was ſollte er in der verlaſſenen Lage, worin er ſich ſelbſt befand, mit ihm beginnen, wie konnte er ihm die nothwen⸗ dige Fürſorge und Pflege angedeihen laſſen? Ihm blieb nichts übrig, als ſeine Tochter zur Vertrauten des Geheimniſſes zu machen. Ein weibliches Herz wendet ſich nicht leicht ab, wo das Unglück um— ſeine Theilnahme, um ſeine Hülfe zu ihm ſpricht. Vater und Tochter fühlten ſich zu ſchwach, den ju
gen Mann hinauf in eins der Gemächer des Schloſ⸗ ſes zu ſchaffen, um dort ſeiner zu pflegen; auch ſchien dieſes vor der Entſcheidung der Schlacht, die in der Nähe geſchlagen wurde, noch bedenklich. Man mußte daher ein Lager in's Grabgewölbe bringen und unter den Gegenſtänden des Grauens, die ſie umgaben, und die wohl im Stande waren, den Muth eines Weibes zu erſchüttern, übernahm hier das Mädchen eine Pflege, zu der ihr nur wenige einfache Mittel, wie ſie dieſe in häuslichen Noth⸗ fällen kennen gelernt hatte, zu Gebote ſtanden. Das Landhaus ſtand entlegen und einſam. An die Berufung eines Arztes aus dem nächſten, zwei Mei⸗ len weit entfernten Städtchen war unter den ob⸗ waltenden Verhältniſſen nicht zu denken. Man mußte


