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Werth. Die herrenlos gewordene Dienerſchaft ſchloß ſich dieſem Unfuge an und mit dem Anbruche des Morgens, als ein ferner Kanonendonner das Be⸗ ginnen der erwarteten Schlacht ankündigte, ſah man die beutebeladenen Krieger abziehn und ihnen fol⸗ gend die treuloſen Diener, die ſich nach allen Rich⸗ tungen zerſtreuten. Nur der alte Kammerdiener, das Unglück ſeines Herrn und ſeines einſt ſo blü⸗ henden Hauſes bejammernd„blieb mit ſeiner Toch⸗ ter zurück, um zu hüten, was noch zu hüten war. In der Verwirrung, in welche ihn alle dieſe Ereig⸗ niſſe verſetzen mußten, hatte er des fremden Gaſtes im Grabgewölbe vergeſſen, bis ihn gegen Mittag der Anblick ſeines Pferdes, das, in einem Neben⸗ ſtalle verborgen, der Naubgier der Plünderer ent⸗ gangen war, daran erinnerte.
Er ſah nun den Unglücklichen vor ſich, er ſah ihn in einem Zuſtande, der ihn mit um ſo größerm Schrecken erfüllte, da er im erſten Augenblicke ſich ſelbſt und ſeine Nachläſſigkeit der Schuld des Miß⸗ geſchickes, welches den jungen Mann getroffen, an⸗ klagen zu müſſen glaubte. Nachdem er ſich einiger⸗ maßen erholt hatte, ſtieg er mit bebenden Gliedern zu ihm hinab. Er überzeugte ſich jetzt, daß er, woran er bisher gezweifelt hatte, noch lebe, er be⸗


