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ihm an, daß er ihn noch im Laufe der Nacht in's Hauptquartier abführen müſſe; er fiel ihm zu Füßen und bat weinend, wie ein Kind, um Aufſchub, der natürlich nicht gewährt werden konnte. So ſehr auch Hedwig das Treiben des Vaters gehaßt hatte, ſo erwachte doch jetzt in ihrem Herzen die ganze Gewalt der kindlichen Liebe. Sie machte der ſchwach⸗ ſinnigen Mutter begreiflich, daß beide Frauen den Vater in dieſer Noth nicht verlaſſen dürften, daß ihre Nähe, ihre Gegenwart allein vermöchten, ihm in der entſetzlichen Lage, die ſein Leichtſinn über ihn verhängt, Troſt zu bereiten. Sie erhielten die Erlaubniß, ſich dem Commando anzuſchließen. In⸗ dem Hedwig den Wagen beſtieg, erinnerte ſie ſich des Verlaſſenen im Grabgewölbe. Der alte Kammerdiener wurde ihr Vertrauter, ihm empfahl ſie für den jungen Mann zu ſorgen und dieſem Mit⸗ tel und Wege anzugeben, wie er ſeine Entfernung aus dem Schloſſe ſicher bewerkſtelligen könne. Kaum hatte der Commiſſär mit dem Gefangenen, den Damen und einer kleinen Militärbedeckung das Schloß verlaſſen, ſo überließen ſich die übrigen Soldaten, die, wie es ſchien, abſichtlich zurückge⸗ blieben waren, allen Zügelloſigkeiten, welche die Gelegenheit ihnen einräumte. Sie erbrachen Schränke und Kiſten und bemächtigten ſich aller Dinge von
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