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verſagten ihm den Dienſt, er mußte ſich auf die Treppe ſetzen und eine Stille herrſchte nun rings⸗ um, die nur durch den fernen Donner bald lang⸗ ſam, bald raſch auf einanderfolgender Kanonenſchüſſe unterbrochen wurde. So wenig auch der Liegende ſonſt ein Lebenszeichen von ſich gab, ſo zuckte er doch bei jedem Schuſſe der ertönte, heftig zuſam⸗ men und es war, als ob nur eine einzige Erkennt⸗ niß, die, welche dieſes Zeichen veranlaßte, in ihm zu einer Art von Bewußtſeyn, vielleicht nur zu einer leiſen Ahnung gelangen könne.
Der alte Mann befand ſich in der That in einer ſehr ſchwierigen Lage. Das Schloß, noch ge⸗ ſtern eine Wohnung des Reichthums und eines be⸗ quemen Familienlebens, bot jetzt eine öde Stätte, wo allein der Kammerdiener mit ſeiner Tochter, einem ſchon ältlichen Mädchen, noch hauſten. Der öſtreichiſche Commiſſär, der am geſtrigen Abend mit ſeinen Leuten in das Schloß gedrungen war, hatte das geheime Schubfach in des Barons Schreibtiſch entdeckt, das alle Dokumente verbarg, welche ſeine Schuld erwieſen. Er war entlarvt, nichts konnte ihn retten, nur die Gnade ſeiner Landesherrin ver⸗ mochte die Strafe, die ihn erwartete, zu mildern. Bei der Gewißheit ſeines Mißgeſchicks ergriff ihn eine lähmende Verzweiflung. Der Commiſſär zeigte


