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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
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nur erhoͤhen kann. Und Sie, Herr Ba⸗ ron,(fuhr er, mit Ernſt und Wuͤrde ſich in ſeiner Rede zu dem Freiherrn wendend, fort) glaubten Sie, daß das Blut Ihres ſchuld⸗ bewußten Herzens, das Blut der gemor⸗

deten Verfuͤhrten, verſoͤhnen wuͤrde? oder meinten Sie, wenn Ihr hochherziger Gegner

fiel, Ihre That waͤre nun eine gute? O! irren Sie ſich nicht, der Herr laͤßt ſich nicht ſpotten, und immer wird ein verhaͤng⸗ nißvoller Tod der Suͤnde Lohn!

Auf Ehrenwort! wir ſind unſchuldig, rief der Graf. Er erklaͤrte nun, wie und wo⸗ durch ſich der Zweikampf entſponnen.

Der Profeſſor erhob, nach Anhoͤrung die⸗ ſer Erkaͤrung, ſeine Augen gen Himmel, de⸗ muthsvoll ausrufend:Herr! Du biſt un⸗ erforſchlich und groß, Du laͤſſeſt mich den, dem ich entfliehen wollte, als reuigen Suͤn⸗ der wiederſehen, die, die er verfuͤhrte,

heat ihm verziehen, ehe ſie auf dem Blut⸗ geruͤſte ſtarb, und ich verzeihe ihm