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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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Graf! ich hielt Sie fuͤr meinen Freund,

203 das Verderben drohende Klingenſpiel. Vollende! rief jetzt der Freiherr, ein ſehr gewandter Fechter, er giebt ſich eine Bloͤße.Vollende! mein Blut verſoͤhne! erkenne Deinen Gegner! ich bin der Freiherr, Heinrich von Falkenſtein! Roſa's Geliebter und Verfuͤhrer.

Da ſenkt der Ungar ſeinen Saͤbel, und in dieſem Augenblicke tritt der Profeſſor Ehrenfeld in das Zimmer. In der Hitze des Kampfes hatte man ſein Ausſtei⸗ gen aus dem Wagen nicht bemerkt. Starres Entſetzen malte ſich in ſeinem An⸗ tlitz, als er die Kampfſcene erblickte, und er ſprach im Aufwallen des Unmuths:Herr

Sie ſind es nicht, Ihr ritterlicher Jugend⸗ muth hat Sie zu einer That gefuͤhrt, de kuͤhn uͤber das Heiligthum der Ge⸗ ſetze ſchreitet, die meinen Schmerz, da ich mich in dem edelſten der Herzen taͤuſcht,