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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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183 Ihren Augen glaͤnzen ſehe, bezeugt mir mehr, als beredte Worte.“

„Ich werde ſterben. Hoͤren ſie insge⸗ ſammt mtin letztes Vermaͤchtniß: Ue⸗ ber meine Seele erbarme ſich Gott der Herr, uͤber meinen Koͤrper richte das Geſetz. Ich bitte, daß man meinem Andenken in der Gemeinde nicht fluche, der Segen des Him⸗

mels ſey mit ihr und ihrer Herrſchaft, ich verzeihe dem, der der Moͤrder meines Gluͤcks und meines Lebens ward. Verſoͤhnt und fuͤr ihn betend will ich von dieſer Erde

ſcheiden! Dieſen Brief bitte ich an ihn zu uͤberſenden.“ Sie uͤbergab dem Amtmann einen Brief, und weinte jetzt einige Minuten recht bitterlich. Jetzt ergriff ſie die Hand des jungen Pfarrers, welcher ihr als Nach⸗ folger ihres ſeligen Vaters genannt worden. „Meine Unthat, rief ſie, brachte Schmach uͤber das ſchuldloſe Pfarrhaus. Des Him⸗

mels Friede ruhe hinfort nur auf ihm, und