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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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34.

Muttermoͤrderin!— rief jetzt der Vater in neuerwachendem Zorne der Tochter zu, die, hein Bild des Elendes, blutend auf der Erde lag,— aus meinen Augen, Verruchte!— oder willſt Du mich auch toͤdten?— ſo bleib.—— Fort von hier!! Dein Buhle iſt da,— zeige Dich ihm, Du Kind der Suͤnde und ſieh, ob er Dich in dieſer Jam⸗ mergeſtalt noch lieben wird.—

Roſa floh, aber ihre Kraͤfte waren zu ſchwach, als daß ſie aus dem Hauſe gehen konnte;— ſie fluͤchtete ſich in die Kammer der Magd und weinte die Nacht herbei.— Es war dies uͤber dem Zimmer ihres Va⸗ ters,— hier hoͤrte ſie ſeinen Jammer— ſein Heulen und Schluchzen,— und jetzt fuͤhlte ſie die Wehen der nahenden Geburt. Eiine unbeſchreibliche Seelenangſt wuͤthete in

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