. 163 und der Aeltern Herzleid und Schmach! Acht!!“———
Er ergreift die Zitternde, ſchlingt, ſeiner ſelbſt nicht maͤchtig, ſeine krampfhaft zuckende Fauſt um ihr einſt ſo ſchoͤn fließendes, blon⸗ des Haar, reißt ſie aus dem Bette und zu Boden, und eben hebt er uͤber ſie die Geiſ⸗ ſel, als die todtkranke Mutter, ihre Schwaͤche beſiegend, ſich aus dem Bette in die Hoͤhe richtet,— dem Vater in die Arme faͤllt und nun mit ihm ringt.— Schone Dein Kind! rief ſie,— daß ſich Deiner Gott erbarme. Der Vater ſchauderte zuſammen,— die Be⸗ ſinnung kehrte wieder,— er umarmte ſein Weib.— Verzeihung! rief die Ungluͤckliche, ich trage einen großen Theil der Schuld,— der Herr vergebe ihr und mir.— Ihre Stimme ſtockte, ihre Lippen erblaßten,— ein Schlagfluß traf ſie,— ſie fiel auf die Dielen nieder, und ihr Geiſt war ent⸗ f lohen.——


