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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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der Thuͤr haͤngende Schlittenpeitſche und ſchlug mit ihr nach dem verhaßten Boten, der ſpornſtreichs davon lief. Nun ſtuͤrmte — ſo erzaͤhlt es die Sage, ſo verkuͤndet es in Herzoerſchuͤtternden Toͤnen der Dichter— der ſeines Willens in dieſem Augenblicke nicht maͤchtige, ungluͤckliche Pfarrer in das Krankenzimmer der Frauen, die beide im Bette lagen.„Dirne! rief er ſeiner Tochter zu. Erwache!! Heraus mit Dir, aus dieſem Zim⸗ mer und aus meinem Hauſe! Dein Athem vergiftet. Hebe Dich weg von mir, Unreine! Hoͤre! Hoͤre! den fuͤrchterlichen Vater⸗ fluch, der zuͤrnende Himmel hoͤrt ihn und wird ihn raͤchen an Dir, an Deinem Ver⸗ fuͤhrer und dem Baſtarde Eurer Liebe. Hin⸗ weg von mir, gehe zu deinem Buhlen, wiſſe es, er iſt hier!! aber wiſſe es auch, und hier zuckten ſeine Lippen, ſein Zorn ergluͤhte zur Tobſucht, er iſt vermaͤhlt und Deine Gedanken an ihn ſind ein Ehebruch!!! Ha! Verbrecherin! wie groß iſt Deine Schande