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Im dumpfen, hinbruͤtenden Schmerze war nun wieder eine ſchreckensvolle Zeit im Pfarrhauſe dahingegangen. Der Winter erſchien mit allen ſeinen Schrecken und am Weihnachtsfeſte mußte ein anderer Pfar⸗ rer das Amt halten, denn Roſa's Vater war dem Tode nahe.—
Die harte Kaͤlte kam nun mit allen ih⸗ ren Schrecken, mit Eis und Schneggeſtoͤber; furchtbarer Froſt erſtarrte die Felder, die ent⸗ feſſelten Stuͤrme heulten, dickes Eis deckte die Fenſterſcheiben. Der Paſtor konnte aus Koͤrper⸗ und Geiſtesſchwaͤche keinen Gottes⸗ dienſt mehr halten, und ſein Weib mußte das Bett huͤten. Roſa glich einer wandeln⸗ den Leiche, und Amt und Wirthſchaft litten ſehr.— Da brauſten die erſten Stuͤrme des Fruͤhlings. NRegenguͤſſe ſchmolzen den Schnee, Fluß und Baͤche ſchwollen und die empoͤrte Natur ſchien in dieſem Jahre der fuͤndigen Erde den Zorn des Himmels zu verkuͤnden, da nahte Roſ a's Entbi g.


