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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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154 fluß wandelte ihn an, eine Ohnmacht uͤber⸗ fiel ihn. 3 Der Gottesdienſt war geſtoͤrt, Alles eilte dem Fallenden zu Huͤlfe, ſein Haupt war an eine Saͤule angefallen, und Blut netzte ſein greiſes Haar, die Blaͤſſe des Todes bedeckte ſein Antlitz.

32.

Der Gottesdienſt war geſchloſſen, der Pa⸗ ſtor wurde nach Hauſe getragen. Die, welche heute zum Tiſche des Herrn gehen wollten, folgten ihm, und ſo glich dieſer Zug einem Leichenzuge.— Roſa folgte, ſie raufte ihr Haar, ſchlug ſich ſelbſt unter Verwuͤnſchun⸗ gen in's blaſſe, gramentſtellte Antlitz, klagte ſich, ihre Schande laut bekennend, als Moͤr⸗ derin ihres guten Vaters an, ſtuͤrzte, als ſie in's Haus angekommen war, aufs Bett ih⸗ rer todtkranken Mutter, aber ach, dieſe