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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
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dies mit Vorbewußt meiner guten Aeltern geſchehen kann.“ Der Jaͤger entfernte ſich. — Roſa ging in die Jasminlaube des Gar⸗ tens und eroͤffnete das Packet.—

Eine praͤchtige Buſennadel mit Diaman⸗ ten fiel ihr zuerſt in's Auge,— bald aber ruhten dieſe auf einem noch ſchoͤneren Ge⸗ genſtande,— und wer ſchildert ihr frohes Erſtaunen, als das trefflich getroffene Bild des Freiherrn ſie anzublicken ſchien;— es war ein goldenes mit Diamanten beſetztes Medaillon gefaßt, und bei demſelben lag eine ſchoͤne Perlenſchnur, an welcher ein flam⸗ mend Herz hing.— Des Maͤdchens Herz ſchlug vor Freude in ſchnellern Pulſen, ſie laͤchelte, ſie weinte Freudenthaͤnen— ſie kuͤßte

das Bild und druͤckte es an ihr Herz; denn

es war ja der Gegenſtand ihrer Liebe, und

erfuͤllt ſah ſie die ſeligſten Traͤume ihrer Zu⸗ kunft.—„Dein, rief ſie,— Dein auf ewig! — mein Heinrich;— die Treue, die Liebe Deiner Auserwaͤhlten erſetze Dir den Adel