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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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ihre Seligkeit.— Sie koͤnnen, als ihr Ge⸗ mahl, ein Weib in ihr gewinnen, das, wo Sie weilen, ein Paradies fuͤr Sie ſchaffen und erhalten wird.

Freiherr. Roland! ich habe Dich nie als meinen Bedienten, ſondern immer nur als meinen treuen Diener und Vertrauten betrach⸗

tet,— ich rettete Dich, als Du als bereits religirter Student, Deiner Strafe als Moͤrder Deines im Duell gefallenen Gegners entge⸗ gen ſahſt, durch meine Fuͤrſprache. Ich bezahlte Deine Schulden, mit mir und durch mich haſt Du manche Freuden genoſſen,— Du haſt mir meine Freundſchaft vielfach vergol⸗ ten, Du retteteſt mich in Venedig aus den Haͤnden der Banditen, in den Vogeſen aus denen blutduͤrſtiger Raͤuber;— Du haſt manche Gefahr, die mir meine Frauenliebe zuzog, durch Liſt aßsewender. Roland. Pflicht der Dankbarkeit. F reiherr. Jetzt ſetze deiner Freundſchaft die Krone auf.— Die ſchoͤne Pfarrerstoch