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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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16.

„Ein wunderhuͤbſches Maͤdchen,“ ſprach der Freiherr am Abende dieſes Tages zu ſei⸗ nem Jaͤger,„ſie koͤnnte ich wahrhaft lieben.“ Der Jaͤger antwortete:„Sie iſt ſchoͤn und geiſtreich, und Ihnen, gaaͤdiger Herr, bereits herzlich gut.“

Freiherr. Wie, glaubſt Du das?— Roland. Ihr Erroͤthen,— wenn ſie Ew. Gnaden erblickt,— die oͤftere Nachfrage nach Ihnen— und wie ich von der Magd hoͤrte, ſo ſoll dem guten Kinde bereits in der Wiege prophezeihet ſeyn, daß ſie erhoͤhet wuͤrde unter den Jungfrauen;— dies deutet ſie ſelbſt und die eitle Mutter dahin, daß ſie einſt Herrin und Hausfrau werden wuͤrde auf dieſem ſchoͤnen Schloſſe.— Ja, gnaͤdiger Herr,— ich verſichere Sie, ſo wahr ich lebe, Sie ſind des Maͤdchens Himmel und

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