15.
Tochter!— ſprach die Pfarrerin, als ſie in’s Pfarrhaus zuruͤckgekehrt waren, ſaheſt Du, wie wohlgefaͤllig der Freiherr Dich be⸗ trachtete?— In meinen Traͤumen ſah ich Dich als ſeinen Engel, als die Auserwaͤhlte ſeines Herzens.——
Es iſt nicht allein der Wunſch, durch Deine Erhebung meine Aeltern, welche adeli⸗ cher Herkunft und adelichen Herzens waren, im Grabe zu ehren, ſondern ich will, weil ich Dein Herz kenne, durch Dich viel des Guten keimen und gedeihen ſehen.— Denke Dir, meine Noſa,— wenn Du als ſeine Haus⸗ frau, als Herrin dieſer ſchoͤnen Guͤter, ſo ganz die Mutter ſeiner Unterthanen ſeyn koͤnn⸗ teſt,— lenken wuͤrdeſt Du ſein Herz zum wahrhaft Guten;— das Beiſpiel Deines


