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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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42 weis meiner Dankbarkeit an. Unter ach⸗ tungsvollem Gruß an Ihre Lieben

Ew. Hochwohlehrwuͤrden

Ergebenſter

Leipzig, Heinr. Freih. v. Falkenſtein,

am Tage Victoriä Majoratsherr auf Taubenhayn.“ im Jahre 17—

Der Jaͤger uͤberreichte jetzt dem Pfarrer eine goldene Repetiruhr und einen Solitair. Heeil ihm, Heil uns! rief in freudiger Extaſe, des Jaͤgers Gegenwart nicht beachtend, der Pfarrherr, mein Gebet hat Gott erhoͤrt, des Junkers Gemuͤth, der als Knabe ein arges Weltkind zu werden drohte, hat ſich zu ihm gewendet, und im Kampfe des Leicht⸗ und Edelſinns hat der letzte geſiegt. Heil der Ge⸗ meinde, die einen ſolchen Herrn hat, Heil der gluͤcklichen Auserwaͤhlten, die mit ihm durch's Leben wallt, mit ihm begluͤckend gluͤcklich Se⸗ gen ſpenden, Segen nehmen kann!