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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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41 Der letzte Wille meines Vaters, des ſeli⸗ gen Majoratsherrn, hat unſern Falken⸗ ſtein praͤchtig erneuert und geſchmuͤckt, daß ich dort leben und wirken ſoll. Es be⸗ ginne dies Wirken mit Wo hlthun. Das heil. Trinitatisfeſt, der Tag meines feſtlichen Einzuges, ſey fuͤr alle meine treuen Taubenhayner Unterthanen ein Tag der Freude und des Gluͤcks,—— auch die Armen und Preßhaften ſollen meiner in Liebe gedenken, und damit die Gabe durch die Hand des Gebers erhoͤht werde und den wahrhaft Bedraͤngten betreffe, ſo bitte ich Ew. Hochwohlehrwuͤrden, als den treuen Seelſorger meiner Gemeinde, als meinen kuͤnftigen Beichtvater, ſich auf die beiliegende meine Anweiſung vom Pachter eine Summe von 200 Mfl. aus⸗ zahlen zu laſſen, und ſelbige nach Ihrem Ermeſſen und Gutduͤnken zu ver⸗ theilen.— Die beifolgende Kleinigkeit

nehmen Sie im Voraus als einen Be