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30 8 „es iſt angerichtet, den lieben Gaſt erwartet das laͤndliche Mahl!“ Schnell, wie ein Reh, war ſie entſchwunden.
Ein herrliches Maͤdchen, ſprach M. Eh⸗ renfeld, gluͤcklich der Mann, den ſie erwaͤhlt. Ehrwuͤrdiger Mann, fuhr er fort, des Paſtors Hand ergreifend, wollte Gott, ich duͤrfte. mir des Kindleins Hand und der Aeltern Segen erbitten. Viel des Guten hab⸗ ich ſchon von ihr gehoͤrt.—— Mein Vater war Hofrath in der Reſidenz, er wendete Viel auf meine Erziehung, ich waͤhlte die Gottesgelahrtheit zu meinem Beruf, und danke Gott, daß ich ſie erwaͤhlte, ſie gab mir Brod und Zufrieden⸗ heit. Meine Stelle ernaͤhrt mich wohl, ich beſitze eignes Vermoͤgen und geſtern erhielt ich den ehrenvollen Ruf als Profeſſor extra- ordinarius auf der Landes⸗Univerſitaͤt, doch an Roͤschens Hand wird das Stillleben, der gottſelige Wandel des Landpfarrers, mir der geſegnetſte ſeyn. Mein Gluͤck leg' ich in ihre Haͤnde! Guter Mann, ſprach der Va⸗


