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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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1 41 licher, Schulmann, oder ein anderer biederer 4 Gelehrter oder ſonſt ein wackerer, frommer Mann mein werther Eidam wird.

Roͤschen laͤchelte, aber in der eitlen Mut⸗ ter Antlitz gluͤhte bei dieſen Worten gekraͤnk⸗ ter Stolz, der ihr den Mund unangenehm verzog; doch bemerkte dies der gute Pfarrer nicht, der in hebraͤiſchen heiligen Buͤchern und den alten griechiſchen und lateiniſchen Schrift⸗ ſtellern einheimiſcher als in ſeiner Familie war. 3 Roͤschen war bereits ein eitles, verzogenes, 8 aber immer noch ein frommes, herzensgutes und unſchuldiges Maͤdchen. Deshalb verklaͤrte ſich ihr Antlitz, als ſie ihren Blick auf das ſchoͤn eingebundene Bibelbuch richtete, 3 auf deſſen Vorderſeite ihr ganzer Name, in in goldenen Buchſtaben eingedruckt, prangte.

. Sie ſchlaͤgt es auf, und was findeſt Du fragte liebreich der Vater, und X Sch en las mit innigem Gefuͤhl:

Habe Gott vor A uge us im