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Des Pfarrers Tochter im Taubenhayn : Volkssage nach Bürgers Ballade dargestellt / von Ew. Dietrich
Entstehung
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thetiſche Anrede loͤſete ſich in ſuͤße Freuden⸗ thraͤnen auf, als ihm das holde Kind in allem ihrem Liebreiz nahte, und ehrerbietig ihm und der Mutter die Hand kuͤßte, und zum Feſte Gluͤck wuͤnſchte. Hier, liebe Roſette, haſt Du mein Angebinde, ſprach er, dieſes Bibelbuch verehre ich Dir zu Deinem Geburtstage! Mein Gebet fuͤr Dein Wohl, mein herzlichſter Wunſch fuͤr Dein wahres Gluͤck begleitet dieſes Bibelbuch. Das Wort des Herrn bewahre Dein Herz vor Eitelleit und Sinnesluſt, es bereite Dich zu jedem morgenden Tage vor, und ſtaͤrke und befeſtige Dich im wahren Glauben; und dieſe Goldſtuͤcke bewahre auf, bis die Zeit

kommt, daß Du Deine Ausſtattung bereiteſt.

Ein wackerer Freier wird der frommen, haͤus⸗ lichen, in aller gottſeligen Ehrbarkeit erzo⸗ genen Jungfrau nicht fehlen, und hoffnungs⸗ voll ſehe ich dem Abende meines Lebens ent⸗ gegen, gluͤcklich werde ich mich ſchaͤtzen, wenn einſt ein braver, wohlgelehrter junger Geiſt⸗