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Ein Weihnachtslobgesang in Prosa : das heißt: eine Weihnachts-Geistergeschichte / von Charles Dickens (Boz). Frei nach d. Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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3 334 jungen Mädchen unterzubringen, daß ſie ſelbſt noch als die zweite Umarmung bereits vorüber war, ein paar Minuten lang die beiden Schweſtern anlugte, wobei denn im Einen Auge ſich guter Wille, im andern aber Berechnung ſich kund gab.

Ich glaube, ich bin nun ſchon mit mir im Reinen, wie ich es einzurichten habe! ließ ſich Frau Todgers am Ende wieder von Neuem vernehmen;ein Schlaf⸗ ſopha ſteht ja im dritten Stübchen von meiner Wohn⸗ ſtube aus! Ach, die guten herzigen Mädchen!

Sie umarmte ſie mit dieſen Worten wieder von Neuem und wagte die Bemerkung: ſie könne eigentlich nicht ganz darüber ins Klare kommen, welche von bei⸗ den dem guten Mütterchen am Aehnlichſten ſähe was auch höchſt glaubwürdig war, zumal da ſie letztere Dame niemals zu Geſichte bekommen hatte glaube aber, daß dies mit der Jüngeren der Fall ſeyn müſſe. Es ſchien ihr hierauf plötzlich einzufallen, daß die Herren wohl jeden Augenblick zum Fruͤhſtück herunter kommen mußten, und ſie lud daher die jungen Damen, die doch vielleicht von der Reiſe ermüdet waren, ein, ſich in ihr Privatzimmer hinaufzubemühen.

Dies befand ſich im ſelben Stockwerke und war nichts mehr und nichts weniger als ein Hinterſtübchen; Frau Todgers wußte noch insbeſondre den großen Vorzug

für London wenigſtens von ihm zu rühmen, daß

man Einem dort nicht in die Fenſter ſchauen könne, wie die beiden Miß Pecksniffs deutlich ſehen könnten, ſobald der Nebel ſich einigermaßen aufgeklärt habe. Dieſes war denn auch keineswegs eine eitle Prahlerei, denn man ge⸗ noß von hier aus in der That in einer Perſpektive von zwei Fuß der Ausſicht auf eine braune Mauer mit einer ſchwarzen Ciſterne auf ihrem Gipfel. Das Schlafgemach, welches die liebevolle Fürſorge der Frau Todgers den jungen Damen hart nebenan angewieſen hatte, ſtand mit

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