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heit einen Dienſt leiſtete; wenn ich— um mich eines ſolchen Ausdrucks zu bedienen“— fuhr Herr Pecksniff mit ausnehmender Zartheit fort,„das Uhrwerk meines Weſens aufgezogen und die Gewißheit habe, daß ich unn gehe, ſo fühle ich vermöge der Lehre, die das Werk in meinem Innern mir gibt, daß ich ein Wohlthäter mei⸗ nes Geſchlechts bin.“
Da ſich nun hierauf füglich Nichts entgegnen ließ, wagte auch Niemand Etwas einzureden und Herr Pecks⸗ niff ſchlummerte, wie ſich denken läßt, in höchlicher Zu⸗ friedenheit über ſeine moraliſche Nutzanwendung allmäh⸗ lig wieder ein!
Der Reſt der Nacht verlief auf die gewöhnliche Weiſe. Herr Pecksniff und der alte Anton Chuzzlewit taumelten beſtändig gegen einander und wachten dann höchlich erſchrocken wieder auf, oder ſie drückten ihre Köpfe in die entgegengeſetzten Ecken der Kutſche und tättowirten dabei— der Himmel weiß auf welche Weiſe — im Schlafe die Oberflächen ihrer Geſichter auf die ſeltſamſte Weiſe. Reiſende ſtiegen bald ab, bald auf, friſche Pferde wurden vorgelegt, liefen, wurden entlaſ⸗ ſen und wieder mit andern vertauſcht, und es wollte die Schlummernden bedenken, als ob kaum ein Zwiſchen⸗
raum zwiſchen jedem Geſpann läge, während dieſe Zeit
den Wachgebliebenen ſtets wie eine ganze Nacht vorkam. Endlich begann der Wagen über entſetzlich holperige Steine hinzurumpeln, und Herr Pecksniff, der zum Fen⸗ ſter hinausgeblickt hatte, verſicherte ſie nun, daß es be⸗ reits Morgen und ſie an Ort und Stelle ſeyen. Kurz darauf hielt der Wagen in dem Poſthofe der City, und die Straße, in welcher dieſer lag, war bereits ſo belebt, daß Herr Pecksniffs Behauptung, daß es Mor⸗ gen ſey, ſich als vollkommen wahr erwies, obwohl es nach Maßgabe der Zeichen am Himmel noch ebenſo gut Mitternacht hätte ſeyn können. Es herrſchte nämlich ein


