nach demſelben weiſen Grundſatze, vernichteten Alles,
was ihnen in die Hände kam, und verliehen dadurch ih⸗ ren Geſichtern einen ganz beſondern fettartigen Aus⸗ druck, der auf Zufriedenheit, wo nicht Ueberſättigung hindeutete, und Beiden ein höchſt behagliches Ausſehen verlieh. 1
Als ſie mit Eſſen inne halten mußten, beſtellten Herr Pecksniff und Jonas je eine Portion Grog für ſechs Pence, wobei der letztgenannte Herr erklärte, daß dies eine weit entſprechendere und pfiffigere Maßregel ſey, als wenn man gleich für einen ganzen Schilling Grog beſtelle, da auf dieſe Weiſe der Wirth mehr Branntwein zugeben müſſe, als wenn er Alles in einem Glas reiche. Wie nun Herr Pecksniff ſeine Portion
von der belebenden Flüſſigkeit ausgeſchlürft hatte, ſchützte
er den Wunſch vor, zu ſehen, ob der Wagen noch nicht fertig ſey, begab ſich aber insgeheim nach dem Schenk⸗ tiſche, und ließ ſeinen eigenen Branntweinkrug füllen, um ſich ſpäter im Dunkel des Wagens unbeachtet nach Herzensluſt erquicken zu können. Als dieſe Vorberei⸗ tungen beendigt und die Kutſche zur Abfahrt fertig war, nahmen ſie ihre alten Plätze wieder ein und ließen ſich in der Kutſche weiter rütteln. Ehe ſich jedoch Herr Pecksniff zu einem Schläfchen vorbereitete, erging er ſich noch in einer Art von Gebet nach Tiſche, das fol⸗ gendermaßen lautete:
„Der Verdauungsprozeß iſt, wie mich ein Paar mit Anatomie vertrauter Freunde verſichert haben, eines der wunderbarſten Werke der Natur. Ich weiß nicht, wie dies bei Andern der Fall ſein mag, allein mir gereicht es zu großer Zufriedenheit, zu wiſſen, daß ich— wenn ich meinen beſcheidenen Leichnam erquicke— die ſchönſte Maſchinerie in Bewegung ſetze, mit der wir irgend be⸗ kannt ſind. Mir iſt in ſolchen Zeiten wahrlich zu Muthe, als ob ich damit der allgemeinen Wohlfahrt der Menſch⸗


