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„Bah! ſie lacht ſoviel, mit Ihr iſt Nichts zu ha⸗ ben,“ meinte Herr Jonas;—„hören Sie nur, wie ſie ſchon wieder von Neuem anfängt! Sie ſind die Ge⸗ ſcheidere nicht wahr, Bäschen?“
„Stille, ſtille!“ flüſterte Charity.
„Bah, ich habe ja recht,“ verſetzte Jonas;— „Sie wiſſen wohl ſelbſt, daß ich Recht habe.“
„Merey iſt noch ein Bischen leichtfertig, wtrd aber mit der Zeit ſchon ernſter werden,“ gab Miß Charity zur Antwort.
„Bis dahin hat's noch gute Weile, wenn es je der Fall iſt,“ erwiderte ihr Vetter;—„machen Sie ſich's doch etwas bequemer.“ 3
„Ich fürchte, Ihnen dabei beſchwerlich zu fallen,“ ſagte Charity;—„rückte aber doch etwas näher, und nachdem man noch verſchiedene Bemerkungen über die ausnehmende Schwerfälligkeit der Kutſche und das unbequeme öftere Anhalten derſelben ausgetauſcht hatte, entſtand eine ſtumme Pauſe, die bis zur Zeit des Abend⸗ eſſens von keinem Gliede der Geſellſchaft unterbrochen wurde. 3
Wiewohl Herr Jonas Charity in's Wirthshaus führte und ſeinen Platz am Tiſche neben ihr nahm, war es doch unverkennbar, daß er ebenfalls auch ein Auge auf die„Andere“ hatte, weil er oft nach Merey hin⸗ überblickte und zwiſchen dem Aeußeren der Beiden Ver⸗ gleichungen anzuſtellen ſchien, die für die größere Wohl⸗ beleibtheit der jüngern Schweſter nicht ungünſtig waren. Er verſtattete ſich übrigens nicht viel Mühe für dieſe Art von Beobachtung, da ihn das Nachteſſen insbeſon⸗ ders in Enſpruch nahm, welches, wie er ſeiner hübſchen Nachbarin in's Ohr flüſterte, eine Art von Vertrag ſey, der um ſo nutzbringender werde, je mehr ſie eſſe. Sein Vater und Herr Pecksniff handelten vermuthlich


