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gewohnten düſteren Wirthshauſe ein und ging endlich, nachdem er alle Zeitungen geleſen und den Reſt des Abends über ſeinem Banquierbuche hingebrütet hatte, nach Hauſe, um ſich ſchlafen zu legen. Er wohnte jetzt in denſelben Gemächern, die einſt ſeinem verſtorbenen Aſſocié angehört hatten. Es war eine düſtere Zimmerreihe in einem finſtern Gebäude hinten in einem Hofe, das ſo un⸗ berufenerweiſe dort ſtund, daß der Beſchauer ſich des Ge⸗ dankens nicht entſchlagen konnte, das Haus müſſe einſt in ſeinen Knabenjahren, als es einmal mit andern Häuſern Verſteckens ſpielte, ſich dorthin verlaufen und den Heim⸗ weg verloren haben. Nun war es freilich alt genug und auch trübſelig genug, da Niemand als Scrooge es be⸗ wohnte, und die andern Zimmer alle als Comptoirs ver⸗ miethet waren. Der Hof ſelbſt war ſo finſter, daß ſogar Scrooge, dem jeder Stein darin bekannt war, den Weg faſt mit den Händen ſuchen mußte. Nebel und Froſt um⸗ ſchwebten ſo ſehr den alten düſtern Thorweg des Hauſes, daß es nicht anders ſchien, als ob der Genius des Wet⸗ ters in traurigem Nachdenken auf der Schwelle ſitze.
Es iſt nunmehr erwieſen, daß an dem Thürklopfer dieſes Hauſes keine andere beſondere Merkwürdigkeit zu ſchauen war, als daß er von jeher unverhältnißmäßig groß geweſen; auch iſt's nicht minder eine Thatſache, daß Scrooge ihn Tag und Nacht faſt zu jeder Stunde ſchon geſehen, ſeit er jenes Haus bewohnte; wie es ebenfalls offenkundig iſt, daß Scrooge von Dem, was man ge⸗ wöhnlich Phantaſie nennt, um kein Härchen mehr beſaß, als irgend ein Mann in der City von London, ſelbſt— was freilich ein kühnes Wort iſt— den ganzen Gemeinde⸗ rath nebſt Aldermen und Zünften mit eingeſchloſſen. Ebenſo müſſen wir im Voraus feierlich verſichern, daß Scrooge, ſeit er an dieſem Nachmittag zum Letztenmal ſeines ſchon ſeit ſieben Jahren verſtorbenen Geſchäftsgenoſſen Erwäh⸗ nung gethan, nicht im mindeſten mehr an Marley ge⸗ dacht hatte. Nun aber ſoll mir Ein Mann herkommen, und, wenn er es vermag, erklären, wie es kam, daß
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