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geſchloſſen ward. Schlecht gelaunt entſtieg Scrooge ſei⸗ nem wackelbeinigen Stuhle und winkte mit ſtummer Ge⸗ berde dem harrenden Commis in ſeinem Teiche Feierabend zu, daß dieſer alsbald ſein Licht auslöſchte und ſeinen Hut auſſetzte.
„Sie werden morgen den ganzen Tag für ſich haben wollen, denke ich?“ fragte Scrooge.
„Wenn's Ihnen recht iſt, Sir!“ verſetzte der Com⸗ mis ſchüchtern.
„Iſt mir nicht recht!“ gab Scrooge zur Antwort;— „und iſt auch nicht ſchön von Ihnen. Wenn ich Ihnen eine halbe Krone für dieſen Tag abzöge, würden Sie laut über Beeinträchtigung klagen,— nicht wahr?“
Der Comniis läͤchelte verlegen,
„Und dennoch,“ fuhr Scrooge fort;—„halten Sie mich nicht für beeinträchtigt, wenn ich Ihnen ein Tag⸗ geld für einen ganzen Tag ohne Arbeit verabreiche?“
Der Commis wagte einzuwenden, daß dieß ja nur einmal im Jahre vorkomme.
„Eine ſchlechte Ausrede dafür, daß man je am 25. December einem Brodherrn ſein Geld aus der Taſche ſtiehlt!“ grollte Servoge, indem er ſeinen Ueberrock bis zum Kinn zuknöpfte,„falls Sie alſo je morgen den gan⸗ zen Tag für ſich haben müſſen, ſtellen Sie ſich dafür über⸗ morgen deſto früher ein!“
Der Commis verſprach dieß zu thun, und Scrooge verließ grollend ſein Comptoir, das in einem Augenblick geſchloſſen war; der Schreiber, dem die langen En⸗ den ſeines weißen Mantelkrägchens um die Beine bau⸗ melten, da er ſich mit keinem Ueberrock brüſten konnte, eilte ſchleifend Cornhill hinunter, wo eine Heerde von Knaben zu Ehren des Weihnachtsabends ſich auf dem Eiſe vergnügte, und eilte dann, ſo ſchnell er nur konnte, nach Camden⸗Town nach Hauſe, um daſelbſt mit den Seinigen Blindekuh zu ſpielen.
Scrooge nahm ſein melancholiſches Mahl in ſeinem
Boz, Chuzzlewit I. 2


