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hitze der Schaufenſter kniſterten, röthete die bleichen Ge⸗ ſichter der Vorübergehenden. Die Läden der Geflügel⸗ händler und Spezereikrämer entfalteten jetzt freundlichen Glanz und glorienartigen Prunk, daß man kaum glauben konnte, daß ſo düſtere und ernſte Dinge, wie Handel und Wandel, mit ihnen zu ſchaffen hätten. Der Lordmayor⸗ im Burg⸗ frieden des mächtigen Manſionhouſe gab jetzt ſeinen fünfzig Köchen und Tafeldeckern Befehl, ein Weihnachtsmahl zu rüſten, wie es nur immer eines Lordmayor's Haushaltung zu liefern vermochte; und ſelbſt der armſelige Flickſchneider, den er am vorigen Montage wegen Trunkenheit und blut⸗ dürſtiger Geſinnungen, die er auf der Straße geäußert, um fünf Schillinge gebüßt hatte, nadelte noch emſig in ſeiner Dachſtube, um für den Weihnachtspudding des fol⸗ genden Tages zu ſorgen, während ſein ſchmieriges Weib mit dem Säugling ſich aufmachte, das Fleiſch zum Feſt⸗ tagsmahle zu kaufen.
Nebel und Kälte nahmen zu und namentlich die letz⸗ tere war bitter ſchneidend und erſtarrend. Wenn der gute heilige Dunſtan die Naſe des böſen Geiſtes mit einer Hand⸗ voll von dieſem Wetter gezwickt haben würde, anſtatt ſeine gewohnten Waffen anzuwenden, hätte er ihn wahrlich zu keinem geringen Weheſchrei zu bringen vermocht. Der Eigenthümer einer armſeligen jungen Stumpfnaſe, die von der Kälte ſo zerfreſſen und zerquetſcht worden war, wie Knochen, die von Hunden benagt werden, hielt gerade vor Scrooge's Thüre und nahte mit dem Mund dem Schluſſel⸗ loch, um ihn mit einem Weihnachtslied zu erfreuen; allein bei dem erſten Verſe des bekannten:
Gott ſegn' Euch würdiger, edler Herr, Mög' Euch kein Trübſal treffen—
packte Scrooge den Sänger mit ſolchem Nachdruck und Aerger, daß der arme Teufel beſtürzt entwich und das Schlüſſelloch dem Nebel und dem noch heſtigeren Froſte überließ. 3
Endlich kam die Stunde heran, wo das Comptoir
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