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„Er ſcheint ſehr große Eile zu haben.“
„Jetzt nimmt er ſie in die enge Kajüte hinab,“ ſagte Mrs. Gamv ungeduldig,„was führt er im Schilde? Ich meine, der Teufel ſteckt in ihm. Warum kann er ſie nicht in der freien Luft laſſen?“
Was nun immer ſein Grund ſeyn mochte, er führte ſte raſch hinunter und verſchwand gleichfalls, ohne ſei⸗ nen Mantel loſer zu machen, oder auf dem Verdecke, welches gedrängt voll war, auch nur einen Augenblick länger zu verweilen, als unumgänglich nöthig war, um ſich durch das Gedränge eine Bahn zu machen.
Tom hatte von dieſem kleinen Zwiegeſpräche nichts gehört, denn ſeine Aufmerkſamkeit war unerwarteter Weiſe gefeſſelt worden. Als nämlich Mrs. Gamp ihre Apoſtrophe an die Dampfmaſchinen geſchloſſen, veran⸗ laßte ihn eine Hand auf ſeinem Aermel ſich umzublicken, und er entdeckte rechts neben ſich, Ruth ſtark links von ihm, zu ſeiner großen Ueberraſchung ſeinen Hauswirth.
Er verwunderte ſich nicht ſowohl darüber, daß der Mann da war, ſondern darüber, wie er ſo ruhig und ſo ſchnell dicht an ſeine Seite gekommen war, denn un⸗ mittelbar zuvor hatte eine andere Perſon an ſeiner Seite geſtanden, und in der Zwiſchenzeit war ihm nicht die mindeſte Veränderung oder ein Gedränge in der ihm umgebenden Menge aufgefallen. Obwohl er und Ruth häufig bemerkt hatten, wie geräuſchlos ihr Hauswirth in ſeiner Wohnung aus⸗ und eingehe, ſo war doch Tom jetzt äußerſt erſtaunt, ihn neben ſeinen Ellenbogen zu ſehen.—
„Ich bitte um Vergebung, Herr Pinch,“ ſagte er ihm ins Ohr.„Ich bin nicht ganz feſt und ein Bischen außer Athem; auch ſind meine Augen nicht ſehr ſcharf. Ich bin nicht mehr ſo jung, als ich war, Sir. Können Sie nicht einen Gentleman in einem großen Mantel dort unten ſehen? Er hat eine Dame am Arme, eine Dame mit ſchwarzem Shawl und Schleier?“
Wenn der Sprecher es nicht ſelbſt ſah, ſo war es


