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Der Schluß. 317
Er fand daheim überall, in öffentlichen ſo gut wie in Familien⸗Verhältniſſen, Arbeit und Sorge in Ueberfluß, und beſonders bei den letzteren ſo viel, daß er ſich auch von dem, was es im kleinen Lande wieder herzuſtellen, zu ordnen und neu zu ſchaffen gab, bald immer mehr und mehr zurückzog. Er konnte das mit Ruhe jüngeren und kräftigeren Händen, freieren Köpfen überlaſſen.
Der Zuſtand der großen Hinterlaſſenſchaft des Gra⸗ fen Hartmuth war ein keineswegs geordneter und befrie⸗ digender. Es fanden ſich von den früheren Zeiten her noch ſo viele Schulden auf die Beſitzung gehäuft, daß man vor allen Dingen und ernſtlich einerſeits an ihre Regulirung, andererſeits an eine Vermehrung der Ein⸗ nahmen denken mußte, ſollte nicht der Erbe demnächſt in ſchwere Verlegenheiten gerathen. Graf Hartmuth mochte immerhin mit eiſerner Härte geherrſcht haben, er hatte es dadurch nur dahin gebracht, daß ſich für ihn weder eine treue, noch eine ehrliche Seele unter ſeinen Beamten und Untergebenen fand, daß er entweder geradezu verkürzt und betrogen wurde, oder daß man günſtigſten Falles die Dinge eben gehen ließ und ſicher nicht auf ſeinen Vortheil bedacht war. Und während ſonſt faſt überall im Lande die Aufhebung der Leibeigenſchaft und die den Unterthanen freigeſtellte Ablöſung ihres kleinen Beſitzes die beſten Folgen gehabt und die Stellung der früheren Her⸗ ren und Knechte zu einander faſt nirgends zu einer miß⸗ lichen oder gar feindſeligen gemacht, war auf Hartmuth's Beſitzungen faſt ausnahmslos das gerade Gegentheil ein⸗


