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Der Schluß. 315
ſoll nicht vergeſſen werden, daß es in Deutſchland eine Zeit gab, wo mit ſeltenen Ausnahmen, niemand mehr von ſich wußte, an ſich dachte, wo alle Köpfe nur Einen Gedanken hatten und alle Herzen nur für Eins ſchlugen— das war die Vernichtung des Feindes und ſeines ſchmach⸗ vollen Jochs.
Das iſt es, was nicht allein in den Küſtenſtrichen, wo unſere Erzählung ſpielte, und bei den Menſchen, die uns im Lauf derſelben bekannt wurden, ſondern im gan⸗ zen Deutſchland hervortrat, was— wir reden hier nicht von den Regierungen, die zum Theil nur gezwungen ſich von dem bisherigen Protector abwandten— alle deutſchen Stämme vereinte und ſie der armſeligen Zwie tracht und der ekelhaften Eiferſüchteleien vergeſſen ließ, die ſie ſonſt jeder Zeit aus einander halten mußten.
Von den Menſchen, von dem Einzelnen war, wie wir's ſchon oben ſagten, im Grunde überall wenig die Rede. Hier trat das Ganze, das Volk, auf, und wo ſich Einzelne aus demſelben, ſei es durch ihre Stellung, ſei es durch beſondere innere Tüchtigkeit und Energie auch her⸗ vorhoben,— in dem, was alle bewegte und fortriß, fiel für ſie jeder Vorrang fort, ſtand ihnen, ſo zu ſagen, nie⸗ mand nach. Das, hoffen wir, wird auch unſere Darſtel⸗ lung wiederſpiegeln. Nicht eine einzelne der Perſönlich— keiten, welche in ihr uns begegneten, vermochte ſich ſelbſt, vermochten wir zum Träger des Ganzen zu machen, konn⸗
ten wir zu dem erheben, was man in derartigen Darſtel⸗ lungen den Helden zu nennen beliebt. Ein ſolcher iſt nicht da, noch konnte er da ſein, da, um das nochmals


