Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Einundzwanzigſtes Kapitel.

Monſieur Auguſt Ihr ſeid ein Kauz! ſagte der Sitzende kopfſchüttelnd.Habt Ihr mich nicht ſelber ge beten, ich ſolle Euch einmal auf ſolch eine Expedition mit⸗ nehmen, wo Ihr den Zug beobachten könntet?

Das freilich, aber ich dachte an eine eurer gewöhn⸗ lichen Patrouillen, ſo daß niemand weiter davon erfahren hätte.

Nun, und heute? Wer erfuhr denn hiervon, Schatz? Ihr habt uns ſelbſt vorhin von der äußerſten Vorſicht überzeugt, mit der dies alles betrieben worden, und nun

Und doch! meinte der Diener, den die Leſer jetzt in dem Verhüllten erkannt haben, in einem hörbar unbe⸗ haglichen Tone.Es iſt nicht alles

Halt! Was iſt das? unterbrach ihn der Stehende, indem er zugleich die Hand an den Arm des Dieners legte und denſelben zuſammenpreßte, als wolle er jedes weitere Wort abſchneiden, und mit der anderen nach Nieder⸗Rhoda fortwies.

Der Diener mußte wohl herum, er krümmte ſich un ter dem Eiſengriff des Douaniers ſichtbar; der Andere fuhr auf die Worte von ſelber auf und ſchaute rückwärts mit Schrecken un Spannung. Denn dort, über Nieder⸗ Rhoda hinaus, von dem man freilich auf dieſer Stelle ſelbſt am hellſten Tage nichts erblicken konnte, zeigte der Himmel eine gar eigene, leiſe aufſteigende, drunten aber wirklich glühende Röthe, aus der plötzlich lange Strahlen gegen den Zenith emporzuſchießen begannen. Darauf jedoch achteten die Zuſchauer noch nicht. Auf das ſchrockene:Feuer in Nieder⸗Rhoda! des Dieners

er⸗ er⸗

Q: