Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Zug von Drohin. 9

oder Gewölbe bemerkt, als das eine auf dem Oſtabhange, das ja aber ganz zugänglich iſt und nicht weiter in den Berg hineinführt.

Ihr meint den alten Stall oder die Remiſe, oder was es geweſen, unten am Hügel gegen den Wald zu 2

Ja, mit dem halbverfallenen Thore, das ich nicht einmal öffnen konnte, ſo verroſtet ſchienen die Angeln. Ich riß ein Brett vollends los und ſchlüpfte hinein und kriegte einen tüchtigen Schreck, als mir ein paar aufge⸗ ſcheuchte Eulen um den Kopf flogen. Dazumal wenigſtens war lange kein Menſch mehr da hinein gekommen. Ich fand ſogar das Neſt der Kreaturen oben in einem Mauer⸗ loche.

Der Douanier nickte.So iſt's, meinte er.Mit dem alten Loche iſt's nichts; ich traf die Vögel gleichfalls und zwar noch im Sommer dort. Seitdem war ich frei⸗ lich nicht mehr hier, aber es wird ſich inzwiſchen nichts verändert haben, und ſonſt habe auch ich nie einen Raum, einen Eingang zu irgend einem Keller oder dergleichen entdecken können. Alſo, wie ich ſage für Menſchen iſt dort kein Platz und kein irgendwie ſicherer Verſteck, und die Geſpenſter dummes Zeug! Wir haben uns eben etwas aufbinden laſſen. Gott weiß, was irgend ein Hans Haſenfuß geſehen und für einen Trauerzug gehalten ha ben mag!

Jetzt ſchüttelte auch der andere ſitzende und bisher ſchweigende Douanier den Kopf.Das denke ich nicht, ſprach er gleichfalls auf Deutſch, aber in einem fremd⸗