Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

6 Einundzwanzigſtes Kapitel.

den Männern doch die Empfindung, als ſeien ſie dadurch etwas mehr gegen die Kälte geſchützt, während es zugleich weit und breit die einzige Stelle war, wo ihre Geſtalten von einem etwaigen Beobachter auf der offenen und blen⸗ dend weißen, faſt tageshellen Schneefläche wenigſtens nicht augenblicklich entdeckt werden konnten.

In der Entfernung von etwa fünfzig bis ſechszig Schritten vor ihrem Platze ließ ſich trotz des Schnee's eine lang hinziehende, ſchmale Erhöhung des Bodens wahr nehmen, der ſich von dort aus nach beiden Seiten hin ein wenig zu ſenken ſchien der Rand einer Wieſe etwa oder eines Ackers, den man als Grenze erhalten wollte und daher nicht mit dem übrigen Gelände in Cultur ge zogen hatte.

Der Rücken ſelber und das Feld diesſeits und jen ſeits war, wie ſchon geſagt, ſo hell erleuchtet, daß man, zumal nicht eine Spur von Dunſt oder Duft zu bemerken, bis auf eine weite Entfernung jeden irgendwie abſtechen den oder gar ſich bewegenden Gegenſtand bemerken und erkennen mußte. Der Mond, der ſeit ein paar Tagen ſchon wieder abnahm, ſtand indeſſen bereits ſehr tief gegen den Horizont zu und mußte in einer Viertelſtunde vollends verſchwunden ſein. Jetzt ſeinem und dem Stande der Geſtirne nach mochte es gegen zehn Uhr ſein warf er aber ſein Licht noch über die Ebene und beleuchtete gerade die Männer im Schatten des Buſches vollſtändig, ſo daß

man zwei von ihnen als Douaniers erkannte, während der dritte im dunklen Mantel man hieß ſo ein damals Chenille erſchien und eine Mütze vo

Ding

n Fuchs⸗