Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Zug von Drohin. 5

tember des unglücklichen Jahres 1806 ſelbſt an ſich vor⸗ über gleiten ſehen und war, weil ihm zumal dieſe eigen⸗ thümliche, lautloſe Bewegungsweiſe aufgefallen, neugierig genug geweſen, am folgenden Morgen die Strecke nach den hinterlaſſenen Spuren zu unterſuchen. Und er hatte in dem durch Regen aufgeweichten Boden zu ſeinem Er⸗ ſchrecken nicht eine gefunden. Nicht ein Huf der zwanzig und mehr Pferde, die er geſehen, nicht ein Fuß der zahl⸗ reichen großen und ſtarken Männer, welche mitgeſchritten, zeigte ſich irgendwo ausgeprägt. Und ſelbſt auf dem Felde, wo damals noch der bei der üblen Witterung zu⸗ rück gebliebene Hafer ungemäht ſtand, fand dieſer ſich un⸗ verletzt, obgleich die ganze Schar mitten hindurch gezogen. Seitdem war auch der Wirthſchafter ein Gläubiger ge⸗ worden, zumal, da bald nachher das Unglück von Jena ſich in ſeinen Folgen auch auf dieſe Gegenden und auf mehr als ein Glied der gräflichen Familie erſtreckte. Es war alſo eine glänzend klare, ſterndurchfunkelte, bitterkalte Nacht, und die Männer, welche ſich dort, nicht weit von dem Elsbruche, im offenen Felde befanden, hatten allen Grund, nicht nur ihre Capot⸗Röcke oder Män⸗ tel feſt um ſich und die Kopfbedeckungen tief in die Stirn zu ziehen, ſondern ſich auch ſo nahe wie möglich an ein⸗ ander und außerdem in dem Schutze des ziemlich dichten und hohen Gebüſches zu halten, das hier zwiſchen ein paar Steinen ausgeſchlagen war. Es ſtanden auch ein paar alte, verkrüppelte Weiden in der Nähe und deute⸗ ten an, daß unter dem Schnee ein Landweg hinführen mochte. Und ſo wenig das alles auch war, es gewährte