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geſagt?“
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Gräfin Hebe daheim 307
zeiung erwähnte, die Ihr Vater neben der Leiche Ihres Bruders ausgeſprochen haben ſoll?—
Er lag beinahe wieder ganz zuſammengeſunken in ſeinem Stuhle. Seine Lippen zuckten— murmelten ſie wirklich das leiſe Wort, das Hebe zu hören glaubte: „Verflucht!“—? Weiter wurde nichts vernehmbar, und im nächſten Augenblicke raffte er ſich von neuem gewaltſam auf, denn General Renaud kehrte von den Anderen zurück und ſetzte die früher abgebrochene Unterhaltung mit Hebe und dem alten Herrn fort. Graf Hartmuth betheiligte ſich einſilbig. Seine Tochter ſtreifte er ein paarmal mit einem aus Scheu und Grimm gemiſchten Blicke, ohne daß ſie davon in ihrer Heiterkeit etwas zu merken ſchien.
Die Gäſte blieben auch den folgenden Tag, anſchei⸗ nend des noch fortdauernden Schneetreibens wegen, das jede Reiſe unbehaglich machte. Die Geſellſchaft verbrachte die Morgenſtunden wie gewöhnlich, getrennt auf den ein⸗ zelnen Zimmern, doch erfuhr Hebe, daß General Renaud auf dem ſeinen nicht nur den Brigadier der Douanen, ſondern auch zur frühen Stunde ſchon den von S. mit gebrachten neuen Diener des Hauſes empfangen hatte und vor elf Uhr bereits wieder, wie am vergangenen Tage, zum Grafen Hartmuth gegangen war.
Erſt kurz vor dem Mittageſſen traf ſie wie gewöhn⸗ lich im Wohnzimmer mit ihm zuſammen und ſah ihn bald neben ihrem Stuhle.
„Das iſt ein wunderliches Land, das Ihre,“ ſagte er;„ich erfahre täglich Seltſameres. Ihr prophetiſcher
Schäfer iſt verſtummt, höre ich, dafür fangen jetzt die


