Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Ich muß ſo überaus will mich a. Und da reden wir anie. Nur und mit pon unvor⸗ begnügen. uns ſtehſt

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Gohlthäter

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hen Weiſe

Gräfin Hebe daheim. 299

zurückkehrte und in Ton und Haltung wieder mehr und mehr von der ſtolzen und gleichgültigen Kälte zeigte, die wir an ihr kennen gelernt.Ein albener Menſch, der mich ſchon früher oft genug langweilte mit Fadheiten und Prätentionen, mit ſeiner Anbetung und ſeiner Bruta⸗ lität, vor allem aber mit ſeiner Vergötterung alles Fran⸗ zöſiſchen

Vor allem aber? fragte Hebe mit vollſter Beto nung, und ihr Auge ruhte noch feſter und prüfender auf dem Geſichte des Mädchens, das bei den letzten Worten einen Zug von einem gewiſſen Widerwillen zeigte.

Nun wandte ſie das Auge der Tante zu und be gegnete ruhig ernſt dem Blicke derſelben.

Ich verſtehe Sie, Tante, ſagte ſie,aber Sie thun mir Unrecht, obgleich ich einſehe, daß ich ſelbſt die meiſte Schuld trage an dieſem Mißverſtandenwerden. Ich bin keine Anbeterin des Franzöſiſchen, und ſelbſt wenn wenn ich den Vicomte wahrhaft geliebt hätte und ihm ge⸗ folgt wäre, ſo würde ich damit ſicher nicht bewieſen haben, daß ich dieſe Franzoſenfreunde unter den Deutſchen be⸗ ſonders ſchätze und bevorzuge. Im Gegentheil, Tante, ſetzte ſie lebhafter und mit einem Anfluge leichter Röthe auf den Wangen hinzu,ich halte es, wie ich die Zu⸗ ſtände inzwiſchen mir klar gemacht früher habe ich an dergleichen wenig gedacht für eine Unmöglichkeit, daß ein deutſcher Mann von Ehre und Herz gegenwärtig et⸗ was Anderes ſein kann als ein Feind dieſer Fremden, und daß nur ein ſchlechter und charakterloſer Menſch gleich