die Tante
foßvater!“
ein, und
es Zucken.
zu Ende
ſſammen,
Gräfin Hebe daheim. 297
des Schäfers, und endlich entgegnete ſie mit leiſem Kopf⸗ ſchütteln:„Wir erhielten darüber nur Andeutungen, die das in Zweifel ließen, und ich habe danach nicht mehr gefragt, zumal ich auch Eugen nicht wieder ſah.— Es iſt möglich, daß er ſchwer verwundet und dann irgendwo untergebracht wurde— aber ich weiß es nicht.“—
Nach einem längeren Schweigen ſtand Stephanie auf, blieb jedoch neben der Tante ſtehen und ſagte gedämpft: „Nun wohl, Tante, ſo oder ſo— begegnen will und kann ich ihm nicht wieder. Und wenn dieſe Bemerkungen des Großvaters nicht aufhören, der im Stande zu ſein ſcheint, ſie auch vor Anderen als mir allein laut werden zu laſſen — wenn ich dieſes Geſchöpf noch um mich weiß, das— genug, Tante, iſt es nicht beſſer, ich kehre zu meiner Mutter zurück?“—
Comteſſe Hebe ſank noch tiefer in ihren Stuhl zurück als bisher und blieb eine ganze Weile ohne Laut und Bewegung, den Blick aus dem Fenſter in das nach und nach dichter werdende Schneetreiben gewandt, während ihr Füßchen den Saum des Kleides leiſe auf- und abwiegte.
Endlich erhob ſie die Augen wieder zu Stephanien mit einem überaus ernſten und ſinnenden Blicke und
proch:„Kind, ich meine das nicht, doch kann ich nichts entſcheiden, bevor ich wieder warm geworden in Nieder⸗ Rhoda.— Um die— Dirne kümmere dich nicht. Es iſt gleichgültig, ob wir einen Feind mehr in der Welt haben, und du entläſſeſt ſie einfach. Ueber Vial kann ich dir nichts verſprechen, aber ich meine doch, man würde noch mit ihm fertig werden können. Im Uebrigen jedoch—


