Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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vater von 1 mahnte

ſie davon

ich einer wohin r Vetter er Groß⸗ geſinnt, er mich m alles.

zug auf

Gräfin Hebe daheim. 295

Cher Papa hat ſeine beſonderen Anſichten über die Frauen und weiß dieſelben bei ſehr paſſenden Gelegenheiten aus⸗ zukramen. Kümmere dich weiter nicht darum, mein Kind. Sage mir lieber, hat cher Papa auch etwa auf beſon⸗ dere Arrangements wegen der Güter hingedeutet? Du ſiehſt, ich bin offen.

Stephanie antwortete nicht ſogleich. Gleichſam vor ſich hinbrütend ſaß ſie einige Augenblicke finſter und ſchwei⸗ gend, und dann erſt nahm ſie die Hand der Tante, welche an der Seitenlehne des Stuhles herabhing, zwiſchen die ihren und drückte ſie vor ihre Augen.

Ja, Tante, ja, das kam damals auch zur Sprache darauf hingedeutet hatte er ſchon Morgens, verſetzte ſie, ohne dieſe Stellung aufzugeben, und ihre Stimme war wenig mehr als flüſternd, ſo gepreßt mochte die Bruſt des Mädchens ſein.Er ſagte mir, Dieſes und Jenes habe er für mich im Sinne, beſonders, da er gegen Eberhard und Eugen keine Schonung weiter zu üben habe. Darum ſei ihm der Franzoſe lieb. Der werde feſthalten. Er habe es ſchlau angefangen. So müſſe man uns fangen. Nun habe er mich und die Grafſchaft.

Hebe hatte ſich vorgebeugt, um der Nichte ihre Hand zu laſſen. Sie fühlte es, wie die Arme bei dieſer letzten Mittheilung bebte, und legte nun auch ihre andere Hand auf den blonden Kopf hinüber.

Genau, wie ich dachte, murmelte ſie, und dann ſagte ſie laut und bitter:Beruhige dich, mein Herz! Ein alter, halb kindiſcher Mann redet viel, was er vordem

nicht geſagt haben würde. Laß das gut ſein.