Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Stephanie

weiteren

Spott und

das alles. daß ich rgab.

e Leiden⸗ erſtanden, phine als ßen Fang n anderes

und hält,

erwarten

ten, wohl⸗

O

att!“— ott!

le ſchwei⸗

das alles

Gräfin Hebe daheim. 293 glaubte. Er hätte ſich wahrhaftig zum Nachfolger Vetter Chriſtian's qualificirt und würde eben ſo treffliche Ge⸗ ſchichten erzählt haben!

„Aber genug des Scherzes!“ fuhr ſie mit einem Male wieder ernſter fort und bot Stephanien die Hand hin. „Verzeihe mir dieſe Unterbrechung. Ich bin einmal ein leichtſinniges Geſchöpf, das einer ſich ankündigenden Lächer⸗ lichkeit nicht zu widerſtehen vermag, ſondern ihr nachlaufen muß. Verzage nicht an mir, mein Kind!“ redete ſie im⸗ mer herzlicher weiter.„Ich bin nie undankbar geweſen, beſonders nicht für ein mir entgegenkommendes Vertrauen, oder wo ich in mir ſelbſt einen Irrthum zu berichtigen, ein von mir ausgegangenes Unrecht gut zu machen fand. Du ſollſt mich kennen lernen und dein Vertrauen nicht zu bereuen haben.— Nun laſſe alle dieſe Thorheiten ruhen und erzähle weiter, du warſt noch nicht fertig.“

Hebe's Ton und ihr Blick, der Druck der kleinen Hand und das milde, gütige Lächeln— es war alles ſo überzeugend und ſo unwiderſtehlich, daß Stephanie die ſichtbare Mißſtimmung, welche das vorhergehende raſche Geſpräch in ihr hervorgerufen hatte, ſchnell überwand. Sie vergalt den Blick und das Lächeln der Tante mit einem gleich innigen, ſie drückte die Hand an ihre Lippen, und endlich verſetzte ſie:„Ich habe nur noch wenig zu ſagen. Ob Sie Joſephinens Schweigen richtig erklärten,

ob ſie ſich durch meinen Befehl einſchüchtern ließ— ich weiß es nicht. Sie hat aber zuletzt geredet, wenigſtens, daß ſie die beiden Herren zuſammen geſehen. Sie hat mir das ſelbſt zugleich mit dem, was ich vorhin anführte,

—