Gräfin Hebe daheim. 289
ſein wüdde. mich ahnen ließ, was ſie mir auch in Bezug auf mich zu rren zuſam⸗ verſtehen zu geben wagte, iſt von der Art, daß— genug, ach des V⸗⸗ Tante. Hätte ich den Franzoſen wirklich geliebt, danach nit heftigen hätte ich auch den letzten Gedanken an ihn aus meinem Kopfe verbannt. „Ich wußte hiervon noch nichts, als Sie abreiſ'ten, obſchon ich ſchon damals entſchloſſen war, mit Ihnen bei Gelegenheit dennoch zu reden und durch Sie eine Ver⸗ ſtändigung mit Eugen zu ſuchen, denn ich konnte all dieſe Qual nicht länger allein tragen— von ihm vielleicht ver⸗ kannt zu werden und daneben vermuthlich den Tod eines Menſchen veranlaßt zu haben, dem ich, wie ſehr ich ihn
nur einzelne en ſchienen; Ueberhaupt erfolgte und Eugen auf Die Sache
Anſchein ge⸗
as ſtrengſte Hotze aber verabſcheute und verachtete, weder um meinet⸗, noch um abel abe ur⸗ Eugen's und Ihrer aller willen ein ſolches Ende wünſchen kegung, un⸗
konnte. Denn ich weiß es wohl,“ unterbrach ſie ſich und erhob das Auge wieder zu Hebe und ließ den ernſten Blick feſt auf deren Zügen ruhen, in denen ſich allerdings
— rien laſſen, ie hat dann
t, undem t etwas zeigte, was man als eine flüchtige Ueberraſchung 4vii hol⸗ auslegen konnte—„ich weiß es wohl, Tante, daß in ſſänen T0n Ihren Kreiſen etwas vorgeht— gegen die Herrſchaft der Franzoſen, was keinerlei Aufmerkſamkeit auf ein Mitglied e mit Sdae dieſer Kreiſe vertragen kann.“— leiſen ſpör Comteſſe Hebe ließ ein paar Sekunden verſtreichen, inihauenden ohne das Schweigen zu brechen. Ihr Geſicht zeigte längſt uem über ihr wieder die warme und ernſte Theilnahme, wie während .„Kümmere I dieſer ganzen Unterhaltung, und ihr Auge begegnete weiter’“ dem der Nichte mit einem Blicke, den man nur theil⸗ n und Stolz nahmsvoll heißen mußte und in dem nichts verrieth, daß
1 z die greche Hoefer, Fremdherrſchaft. II. 19
ih niht, die Dame durch dieſe Nachricht dennoch vielleicht frappirt
—


