Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Auch ein Tabakscollegium. 27

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Die beiden Zuhörer wagten nichts zu ſagen, noch das folgende Schweigen zu ſtören, und erſt nach einer ganzen Weile bemerkte der Greis wieder in ſeiner gewöhn⸗ lichen Weiſe:„aber du biſt noch nicht fertig, Detlef?“

„Doch Vater,“ entgegnete dieſer,„denn das Uebrige verſteht ſich von ſelbſt. Nur das Eine iſt noch zu ſagen, daß der Schuft nach dieſer letzten Unterredung wirklich in der Stadt geweſen. Was er dort getrieben und gerüſtet, hatte der Clas leider nicht erfahren; er meint aber, bisher ſei noch nichts geſchehen—“

„Da hat er Recht, denn ſonſt wüßt' ich davon,“ ſprach Steffen ruhig dazwiſchen.

„Man kennt den alten Schuft in der Stadt und mißtraut ihm,“ fuhr Detlef nach einem gewiſſermaßen ge⸗ dankenvollen Blick auf den Greis, fort.„Er wird ſo leicht keine Helfershelfer finden. Allein, wir meinen doch, daß man ein Aug' auf dieſe Affairen haben müſſe; der alte Thorſchreiber iſt ein dummer und hochmüthiger Ge⸗ ſell, der nicht mit ſich reden läßt und obendrein den un⸗ menſchlichen Grimm auf die Tochter noch immer von neuem durchkau't. Da kommſt du uns ganz gelegen, Karſten,“ ſchloß er.„Du haſt ja Leute genug in der Stadt, die vor der Hand doch nichts zu thun haben und nur auf deinen Wink warten. Wenn man ſo ein paar Burſche avertirte? Der Eberhard iſt kein Knauſer, wie du weißt. Ihr, Vater,“ und er wandte ſich gegen den Alten,„ſeid doch in der Stadt weniger bekannt und—“

„Meinſt du?“ fragte Steffen und zum drittenmal glitt jenes geſpenſtige Lächeln durch ſeine Züge, nur daß