Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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10 Elftes Kapitel.

den Tiſch, näher dem Schäfer zu.Und darum kam ich hauptſächlich durch Ruſch und Buſch und das Heidenwetter zu dir's geht nicht länger ſo fort, Steffen. Die Jungen ſind nicht mehr zu halten kann's ihnen auch kaum verdenken, denn es iſt ein Hundeleben! Was ſagſt du? Steffen blickte flüchtig zu dem zuletzt lebhafter Reden⸗ den hinüber, bevor er, die Augen wieder ſenkend, kurz und kalt verſetzte:Geduld, ſag' ich, Geduld! Geduld? grollte der Seemann mit jählings gerun⸗ zelter Stirn;das iſt alſo die alte, Gott verdammte Pa⸗ role, die kurz, ich ſtehe für nichts, wenn es ſo fort geht, brach er ab.Sie warten nicht länger, ſag' ich dir. Sie müſſen, ſprach der Alte noch kälter und ohne aufzublicken; ſeine Züge waren regungslos, nur um die ſchmalen, faſt farbloſen Lippen zeigte ſich etwas, als würden die tiefen, dort ſich hinziehenden Falten noch feſter und ſtarrer, wodurch das ganze graue Geſicht den Ausdruck einer ſo eiſernen Härte gewann, daß es ſelbſt den rauhen Seemann faſt erſchreckte. Er fragte wenigſtens mit hörbarer Schüchternheit und erſt nach einer Pauſe:aber Vater, wenn ſie nun nicht müſſen wollen, ſondern doch losbrechen? Es iſt zu lockend, Steffen! Die ganze Bagage iſt mit einem Fußtritt zum Lande hinaus! Steffen erhob langſam den Kopf und auch die Augen zu ſeinem Gaſt und ſah ihn eine Weile ſtarr an, bevor er im früheren Tone antwortete:ſo rennt ihr euch bei dem Fußtritt zugleich die Köpfe ein, und das mag denn auch recht ſein. Lieber Gott, fuhr er fort und es war,