berdies von 3, der hier den eigent⸗ feeindſeligkeit
ieder⸗Khoda ſſchiedenſten war. Man venig, denn leichtlebig, ind gezeigt, hätte, als auf ſeine Wilen ge⸗ und Jener den Herrn gen hatten zügen und rußerungen zraf Eugen
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Land und Leute. 297
müthigen Stimmung auch nicht einmal die Fähigkeit zu, jemals, und ſei es auch nur im Geheimen, vom Reden und Denken zum Handeln überzugehen. Die Geſinnung allein konnte man an ihm nicht wohl ſtrafen, ohne zugleich drei Viertheile aller Bewohner des Landes zu gleicher Strafe heranzuziehen. Und endlich ſchonte man in ihm bisher noch immer den Herrn eines Terrains, deſſen Beo⸗ bachtung und Beherrſchung er durch hunderterlei Mittel und auf unzähligen Wegen den Beamten und Truppen zu erſchweren vermochte.
So kam es denn, daß, ſo viel auch die hieſigen Dörf— ler hie und da leiden mochten, in dieſen drei Herrenhäu⸗ ſern außer der Laſt der Einquartierung von einem wirk⸗ lichen Drucke wenig empfunden wurde, zumal ſeit in Nieder⸗Rhoda und Dreiheiligen die erſte Beſatzung durch die von Vial herbeigeführten neuen Mannſchaften abge⸗ löſ't war. Ja, man ſchien nicht nur innerlich zufriedener, ſondern auch äußerlich umgänglicher zu leben, als früher, man kam zu einander; ſelbſt Graf Eberhard zeigte ſich ein paarmal in Nieder⸗Rhoda wenigſtens im Hauſe ſeines Vaters, und auch Sophie Magdalene hatte einmal auf ein paar Minuten vorgeſprochen.— Zu, wenn auch nicht großen, Geſellſchaften vereint, traf ſich die Nachbarſchaft doch zuweilen hier und da. Die Offiziere, die ſich von hüben und drüben kameradſchaftlich beſuchten und überall wenigſtens artig aufgenommen wurden, erhielten den Ver⸗ kehr in Gang, und von der böſen Zeit ließ ſich hier in Wirklichkeit ſo wenig ſpüren, wie von den Sorgen und


